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Damensitzung 2012

Veranstaltungen

Das war die Sitzung des Damenelferrates 2012

Wie schon 58 Jahre zuvor lud auch dieses Jahr der HCV zum Karneval. In der Narrenburg zu Honawer wurde wie eh und je gesungen, getanzt, getrunken und gelacht. Dabei gab es viele bunte Kostüme und hübsche Frauen in kurzen Röcken. Klingt wie ein Firmenausflug der ERGO-Versicherung? Ist aber nur harmloser Karneval...



In alter Manier eröffneten die Damen des HCV mit ihrer Damensitzung die 59. Session des gelb-blauen Dauerbrenners unter dem diesjährigen Motto:

"Mi wunn nich schmolle - kann kumme, was wolle!"


In einer gut besuchten und mit vielen auswärtigen Vereinen (Beberannien, Bennebachhusen, Rasselböcke und Thalebener Helbespatzen) besetzen Arena der Freude wurde das Programm bestaunt. Mancher kam sich dabei vor wie auf dem Parteitag der Piratenpartei - wenn man so durch die Runde geschaut hat.

 


Den Anfang durfte natürlich Präsidentin Ulrike machen, gefolgt von Elferrat und Garde. Wir möchten darauf hinweisen, dass der Gardetanz jedes Jahr neu ist (richtiges "NEU", nicht wie in der Fleischtheke bei Penny) und dahinter viele Stunden Arbeit und Zigarettenigel stecken.



Genau jener Tanz war wie immer eine tolle Eröffnung des abendlichen Programmes. Im Anschluss wirbelte das doppelte Tanzmariechen über die Bühne. Doch nicht nur Tanz war zu bestaunen, auch die Bütt wurde vom fleißigen Schieberduo Volker und Roland in Position gebracht. Zuerst versuchte sich IT-Mensch Peter als Bauarbeiter, das nahm ihm keiner ab - gelacht wurde trotzdem und gelungen war es. Ihm folgte sein Schwager Sascha, der über die alltäglichen Probleme des Vaterseins zu berichten wusste.



Da die 873. Schuldenkrise auch nicht am HCV vorbei gegangen ist und zahlreiche Vorstandsmitglieder ihre Millionen in Derivaten und toxischen Papieren verloren haben, wurde fix ein chinesischer Investor gefunden. Präsidentin Ulrike lerne fleißig Chinesisch und übte einige besonders wichtige Sätze mit dem Publikum. Ihre Sprachkenntnisse hatten Erfolg, denn einzige Bedingung für die Investoren war der Auftritt des Pekinger Kulturzirkels. Leider haben unsere Freunde aus Fernost das deutsche Bier nicht vertragen und deshalb wurden fix unsere ganz kleinen Karnevalsfreunde in chinesische Trachten gepackt. Der Tanz, die tollen Kostüme, der Drache und ganz viele kleine Akteure, die synchronisiert wie eine Parteiparade eine tolle Show boten gaben Anlass zur ersten Zugabe. Unser Verein kann stolz sein auf so viel guten Nachwuchs.



Zurück zu deutschem Kulturgut ging es mit Gesang und Evi. Dabei gab sie mehrere Faschingshits zum Besten. Danach durfte der Elferrat samt Männer ran. Damen- und Herrenelferrat belegten mit einem Piratentanz gemeinsam die Bühne und die Betriebssportmaßnahme sorgte für Heiterkeit und Unterhaltung. Etwas höher und flinker wurden die Bewegungen dann bei der Jugendgarde. Auch hier nochmal ein Eigenlob, wer zwei solch tolle und hübsche Garden (plural von Garde? Gardinen?) hat, ist vom Glück gesegnet.



Auch Uns-Uwe kann das Mikrofon noch halten und schmetterte sein Liedgut. Als uneheliche Tochter von Ralf Siegel kann er das wie ein ganz Großer! Die Jugendgarde zeigt uns dann in tanzender Form, wie so eine Probe von statten geht. Bestechend war hierbei der Besen-Einsatz von Oberspatz Volker. Als hätte er jahrelang den Saal gefegt…mmh hat er eigentlich auch! Auf jeden Fall wusste das Medley zu überzeugen, obwohl bei der Michael Jackson Passage nicht wenige mit Lutz auf der Bühne rechneten. Im Anschluss strapazierte Norbert Wuttig die Lachmuskeln und bereicherte uns mit der einen oder anderen Anekdote und Zote aus der Bütt.



Süß, süßer, Prinzenrolle! So machte unsere große Garde verkleidet als Süßigkeiten Werbung für die süßen Sünden. Animiert durch diesen Tanz sind an diesem Abend sicher noch viele Reserven von Weihnachten bei einigen zuhause geplündert wurden.



Im Zuge der Polschmelze hat der HCV fix ein paar gefährdete Pinguine aufgenommen. Diese haben wir auf die Bühne geschickt und heraus kam der Tanz des Männerballets. Um einen ACDC-spielenden Pinguin zu sehen muss man halt nach Honawer kommen! Sowas gibt's nur hier und zack eine Zugabe.



Warum ich noch so viel weiß vom Programm? Na weil ich erst am Schluss dran war! Mit tatkräftiger Unterstützung von Jasmin und Vanessa hat die GarageGink ein bißchen Shuffle getanzt. Noch ein paar Mädels mit dazu und fertig war Party Rock Anthem. Damit wurde geshuffelt bis die Wände wackelten.



Das große Finale folgte im Anschluss und schon war das Programm vorbei. Doch nun durfte auch die Gäste ihre Beine schwingen und die Bar stürmen. Unter der musikalischen Leitung vom Rocko Uwe Chantal Ochsenknecht-Langkutscher haben wir noch ein paar Mal ein feierliches Feuerwerk abgebrannt und dem Karneval gefrönt. Zum Glück war dies erst der Auftakt zum närrischen Treiben.



Kälte kommt, Kälte geht - so manches raues Lüftchen weht.
Allerlei Krisen und Probleme Tag um Tag, wer das wohl noch verkraften mag?
Doch Adrenalin und Freude beim Narhalla-Schall, das ist der Honawersche Karneval!
In dieser Zeit trägt man gern Freude zur Schau, am besten in unseren Farben gelb-blau.


In diesem Sinne ein Helau an alle Mitwirkenden, Gäste, das Team Gerdi, alle Unterstützer in nah und fern (-ost) sowie jeden, der diese 5. Jahreszeit feiert und ehrt. Normalerweise bedankt ich mich ja noch bei meinem Freund, dem Erfinder des Karnevals… aber dieses Jahr nicht!
DU Knallkörper, hättest ruhig mal den Universitäten beibringen können, dass Faschingszeit KEINE Klausurenzeit ist.

Herzlichst Helau, Tobias.



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