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Prunksitzung 2009

Veranstaltungen

Das war die Sitzung des Herrenelferrates 2009

Nachdem am Nachmittag bereits der Nachwuchs des HCV zur Sitzung eingeladen hatte, sollte am Abend noch ein weiteres Mal getanzt, gesungen, geschunkelt und gefeiert werden. Zum bereits 56. Mal lud der Männerelferrat zum närrischen Treiben. Das Thema der Session war auch an diesem Abend Programm:

 „Steckt die Karre auch im Dreck,
wir Narren bleiben trotzdem jeck"




Der HCV hatte wie immer am Samstag vor Rosenmontag zur großen Prunksitzung geladen. Diesem Aufruf folgten unzählige Jecken und sorgten für eine volle Prinzenburg und großartige Stimmung. Erwähnenswert sind u.a. unsere Freunde aus Westerrieten und unsere Nachbarn aus Rasselbockhusen, die mit 35 Leuten anreisten.
Unter der routinierten Leitung vom Sitzungspräsidenten Jens marschierten Garde und Elferrat zur Bühne und eröffneten den Abend. Im konstituell-monarchischen Narrenstaat gibt es neben dem Präsidenten natürlich noch die herrlich herrschaftlichen Totalitäten. In diesem Jahr schwangen Prinz Jens I. vom Dome zu Erfurt und seine Lieblichkeit Stephanie I. aus Honawer das Zepter.

 


Nach der Eröffnungsrede samt Kussfreiheit gaben Garde und Tanzmariechen das Beste, um die närrische Monarchie ein weiteres Mal zu ehren. Um auch das Zwerchfell bei Laune zu halten, wurden sowohl Vater Volker als auch Sohnemann Lukas aus der närrischen Teilrepublik „Hinter der Burg“ in die Bütt geschickt. Dabei musste Lukas seine bajuwarischen Fußballer verteidigen, die an diesem Tage gegen die Überväter des Karnevals aus der Domstadt verloren. Regiert der Karneval, dann hat selbst der Fußballgott zu gehorchen! Seltenere, aber dennoch notwendige Töne schlug Volker an, der in traditioneller Weise eine Bütt über die politischen und wirtschaftlichen Obskuritäten hielt.

   


Leider konnten wir nicht alle Damen unter die Haube bekommen und so fristeten viele Damen ihr Dasein als alte Jungfern. Fix daraus einen Tanz gemacht und schon hatten wir ein paar Hexen auf der Bühne stehen. Passend zum Thema wurde nun eine alte Runkel zum Protagonisten in Helge Schneiders „Huhnlied“. Dass dieses Lied eine Renaissance des Wortes Runkel bewirken würde, hatte bis dahin niemand geahnt.

 


Weiter ging es mit einem Western der „Hilde-Garde“ und seltsamen Gestalten aus dem Dschungel. Natürlich durften auch Peter und Christoph nicht fehlen. Als von Frauen und Alkohol geplagte Stammtischbrüder ließen sie kein Auge trocken.



Zwei Giganten der Musik kombiniert das Musical „Falco Meets Amadeus“ und so auch die daran angelehnte Aufführung des HCV.


Als großes Gemeinschaftsprojekt des Abends präsentierten Akteure aus fast allen Tanzgruppen das High School Musical. Abschließend führte unser DJ „Uns“ Uwe durch einen langen Abend voller Heiterkeit und Frohsinn. Die Lichter gingen an diesem Wochenende kaum aus, denn zu beinahe jeder Tages- und Nachtzeit verbrachten nimmermüde Jecken feiernd ihre Zeit in der wunderbaren Prinzenburg zu Honawer.

 


So wurden auch am Sonntag nochmals die Höhepunkte vergangener Sitzungen zum Familienfasching inszeniert. Fast gleitend war der Übergang zu Rosenmontag, wo die gelb-blauen Festwagen ein weiteres Mal „Honawer Helau“ in alle Ecken Sondershausens schallen ließen. Am Abend kamen zum letzten Mal in dieser Session die Jecken zusammen und huldigten dem Narrentum.

   


Ein tolles Wochenende liegt hinter uns. Was bleibt sind neben ein paar Blessuren und Kopfweh vor allem schöne Erinnerungen und Erfahrungen sowie die Gewissheit, auch beim nächsten Mal mit gelb-blau schlagenden Herzen die 5. Jahreszeit zu genießen.

Zum Schluss noch ein großen Dank…

…an all die treuen Gäste, mit denen wir Jahr um Jahr herzhaft feiern,
…an unseren Gerd und seine Mitarbeiter, die uns gewohnt gut mit Speis und Trank versorgten,
…an alle Unterstützer und Helfer, die uns mit Garderobe, Technik und Know-how zur Seite standen,
…an alle Mitglieder des HCV, die jedes Jahr aufs Neue mit viel Einsatz und Freude alles geben, um ein weiteres Mal den Narrhalla-Marsch erklingen zu lassen,
…an unseren alten Bekannten und Freund – den Typen, der Fasching erfunden hat!

                                                                           Herzlichst und Helau, Gink.





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